Abrudern 2017

von Jochen Gensky

...vom Winde verweht? Mitnichten...

Es war eine überschaubare Runde beim diesjährigen Abrudern.

Das Wetter machte es unmöglich , mit den Booten aufs Wasser zu gehen.

Selbst für Rolf Tränkle, der vorausschauend sein Surfbrett auf der Wiese deponiert hatte, war der Wind zu stark. Nach wenigen Sekunden waren die Kräfte am Segel meist schon zu groß, dass er gleich wieder im Wasser lag.

Also gingen wir gleich zum geselligen Teil an der Theke über. Monica und Nelli hatten für hervorragenden Kuchen gesorgt und Rebecca war so freundlich, den Thekendienst zu übernehmen.

Es gab viel zu erzählen. Neuigkeiten und Ideen wurden ausgetauscht: Mal mit dem direkten Nachbarn, mal quer über die Theke hinweg, oder auch durch die halb geöffnete Schiebetür. Es war doch immer wieder interessant, das Wetter und die Wellen zu beobachten.

Solche Veranstaltungen, bei denen Rudern nicht möglich ist, bieten die hervorragende Möglichkeit, bestens miteinander ins Gespräch zu kommen. Und man kann sich dabei auch einmal ausführlicher unterhalten - nicht zuletzt mit Leuten auszutauschen, mit denen man sonst im Ruderbetrieb allenfalls ein kurzes "Hallo" wechselt.

Deshalb sollten wir es in Zukunft nicht nur vom Wetter abhängig machen, ob wir zu den kommenden Termine wie "Nikolausrudern" und "Sylvesterrudern"  erscheinen wollen oder nicht.

Wo nicht gerudert wird, wird umso mehr geredet! Wenn das Wetter nicht mitspielt, wird es umso geselliger! 

Jochen Gensky

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