Bodenseetour rundum

von Ulrike Beuther

Bodenseetour 15.-17. September 2017

...sei ruhig und ruder weiter... wenn wir da sind gibts ein Eis....

Als am Freitag früh kurz vor 7:00 Uhr Dieter, Frank, Heinrich und Martin im Boot sitzen ist der See wieder ruhig, wir auch.

Geplant war ja am Donnerstagabend schon Richtung Konstanz aufzubrechen. Was aber nicht ging, denn da hatte es gestürmt. Mit Ziel Bregenz und der Ahnung, dass es vielleicht nicht ganz klappen könnte ruderten wir los.

Unser erster Stopp in Kreuzlingen um 9:30 Uhr stimmte uns aber optimistisch, so dass wir beschlossen den Weg nach Bregenz zu wagen. Em Ende des Tages sollten es dann 71 km sein, die wir zurückgelegt hatten.Gut in Erinnerung war die lange Pause am Glashaus wo wir für die restlichen Kilometer Kraft sammeln konnten. Weit und leer hatten wir den See fast für uns allein. 19:30 Uhr kamen wir nach 9 Stunden reiner Ruderzeit ziemlich KO in Bregenz an.Roswitha Malzer empfing uns ungläubig und wir waren froh als wir im Segelclub beim Abendessen saßen, mit der Gewissheit, das unsere Schlafsäcke schon auf auf uns warteten.

Samstag früh stießen Sina und Stephan zu uns um Heinrich abzulösen. Gestartet um 9:30 Uhr, nach einem wunderbaren Frühstück war unser Ziel Überlingen. Aber der starke Wind in der Bregenzer Bucht zwang uns dazu in Lindau abzuwettern. Gegen 13:00 Uhr konnten wir weiter. Anfangs noch wellig aber dann mit immer ruhigerem Wasser erreichten wir gegen 16:00 Uhr Friedrichshafen. Ganz selbstverständlich gewährten uns die Friedrichshafener Asyl. 28 km war am Ende des Tages die Bilanz. Am Sonntag früh lag der See ruhig und träge vor uns, so dass wir uns gegen 9:00 Uhr auf den Weg zurück machten. Gegen 12:00 h waren wir beim Neptun in Konstanz und genossen das Mittagessen beim Griechen in der Sonne. Pünktlich um 16:00 Uhr nach 42 km empfing uns Heinrich mit Kaffee und Süßem am Steg. Das versprochene Eis schmeckte köstlich.

Fazit: Von Radolfzell nach Bregenz ist zu weit in einem Stück, vor allem ungesteuert. Nächstes Jahr wieder. Voranmeldungen werden gerne entgegen genommen.

Vielen Dank an Roswitha vom Ruderclub Wiking und Joachim vom Ruderverein Friedrichshafen.

Text: Martin Grünmüller
Photos: Dieter Luthe

 

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